Obwohl die Lehrer nach dem Musikschul-Schnupperkurs das Waldhorn oder Cello empfahlen, griff sich King Bopp eine Gitarre und blieb ihr auch während des Studiums treu. Naja, nicht immer derselben: Er hatte wechselnde Affären mit elektrischen und akustischen Holzdamen, nahm sie mit in eine Pink-Floyd-Cover-Band, ein klassisches Geigen-Duett, das Free-Jazz-Trio AUFWÄRTSGLEITEN, zum Singer-Songwriter-Abend …

Wo da die gemeinsame Basis für die Beziehung bleibt? Ganz einfach: Es muss grooven und Power haben! Was liegt näher als Funk und Soul? Deswegen fühlen sich King Bopp und seine sechssaitigen Damen bei Queen Mum und den Kings so wohl. Auch wenn er manchmal von der Königinmutter zum Background-Gesang genötigt wird, ist er im Königreich gerne für knackige Licks im guten alten Fender-Sound zuständig.

Wenn King Bopp gelegentlich aus Versehen ein Solo beginnt, freut es ihn, vom Rest des Königshauses zu hören, er dürfe ruhig lauter spielen. Dann bemüht er sich, mit warmem Sound den Soul aus den Saiten zu ziehen, statt möglichst viele Töne in einen Takt zu quetschen. Anschließend stellt er sich aber schnell wieder in die Hofstaat-Reihe, denn den Groove machen alle Kings gemeinsam!